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Online-Pressekonferenz mit Landesrat Stefan Kaineder, Mag. Norbert Rainer (Klimabündnis OÖ), Peter Pichler (Bürgermeister Andorf), Mag. Jennifer Conry-Lindner (Lehrerin Europagymnasium Auhof), Eva Wolfsegger (Klimavertreterin Europagymnasium Auhof) und Siegfried Baumgartner (Inhaber “Das Kuchltheater” Bad Ischl)

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„Klimabündnis Oberösterreich Bilanz & Rückblick 2020: Zahlreiche erfolgreiche Aktivitäten für den Klimaschutz trotz schwieriger Rahmenbedingungen“

„2020 war in Europa das wärmste Jahr seit Beginn der Messgeschichte, die Klimakrise ist die größte Herausforderung in diesem Jahrhundert. Nach Überwindung der Corona-Krise muss unser klares Ziel sein, die Wirtschaftskrise und die Klimakrise in einem gemeinsamen Kraftakt zu bewältigen“, ist sich KlimaLandesrat Stefan Kaineder sicher. „Bei der Bekämpfung der Klimakrise brauchen wir Verbündete auf allen Ebenen. Das Klimabündnis OÖ verfügt über enormes Know-How und bietet mit seinem breit gefächerten Angebot kompetente Unterstützung für seine zahlreichen Mitglieder und Partner, egal ob Gemeinden, Betriebe, Vereine oder Schulen. Gemäß seinem Motto ´Global denken, lokal handeln´ konnte das Klimabündnis OÖ auch im schwierigen Jahr 2020 viele wichtige Projekte umsetzen und damit einen großen Beitrag für den Klimaschutz in Oberösterreich leisten“, so Landesrat Kaineder weiter.

Ein herausforderndes Jahr für den Klimaschutz

Da der Handlungsbereich des Klimabündnisses Oberösterreich sehr groß ist, liegt in der folgenden Jahresbilanz der Fokus auf Gemeinden, Betrieben, Schulen und klimafreundlichen Lebensstil:

„2020 war auch für das Klimabündnis ein herausforderndes Jahr. War zu Jahresbeginn das Interesse an Beratungen und Workshops zum Thema Klimaschutz – nicht zuletzt durch die Fridays for Future-Bewegung – groß, wurden sämtliche Aktivitäten mit Start der Coronakrise erschwert. Dennoch ist es dem Klimabündnis OÖ gelungen, viele Projekte gemeinsam mit seinen Partnern erfolgreich umzusetzen“, sagt KlimabündnisGeschäftsführer Mag. Norbert Rainer.

Klimabündnis-Gemeinden

290 Gemeinden in Oberösterreich sind Mitglied des Klimabündnis-Netzwerks und engagieren sich für Maßnahmen zur Verbesserung des Klimaschutzes. Auch wenn einige Präsenzveranstaltungen in den letzten Monaten abgesagt werden mussten, war das Interesse an Umweltthemen ungebrochen.

  • Die beiden Klimabündnis-Regionaltreffen in Niederneukirchen und Kirchschlag bei Linz waren mit mehr als 70 Personen sehr gut besucht. Landesrat Stefan Kaineder war vor Ort und stand für Fragen und Diskussionen bereit.
  • Neu ausgebildete Klimacoaches konnten sich bei einem OnlineVernetzungstreffen miteinander austauschen.
  • In fünf Gemeinden konnte trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bei Klimaschutz Workshops spezifische Maßnahmen für die jeweilige Gemeinde erarbeitet werden.
  • Rund 80 Gemeinden haben am Klimacheck teilgenommen und sich so einen Überblick über Stärken und Schwächen im Klimaschutz verschafft. Das Ergebnis in Form des KlimaReports bildet die Basis für weitere Planungen und Kommunikation.
  • Beim Themenbereich Klimawandelanpassung ließ sich aufgrund der spürbaren Klimaveränderungen in den Gemeinden eine besonders hohe Nachfrage feststellen. Die Aktivtäten der Gemeinden sind dahingehend sehr konkret und die Auswirkungen schnell sichtbar. Beratungsgespräche fanden in den Gemeinden Bad Wimsbach-Neydharting, Dietach, Freistadt, Pollham, Pregarten, Puchkirchen/Trattberg und Rohrbach-Berg statt. In Puchenau gab es darüber hinaus einen vertiefenden Workshop. Auch ein Konzept für virtuelle Workshops wurde entwickelt und kommt 2021 zum Einsatz.
  • Inzwischen gibt es mehr als 70 Bodenbündnisgemeinden und mehr als 50 Bienenfreundliche Gemeinden in Oberösterreich. Auch die Aktivitäten zu den Gemeinschaftsgärten haben sich trotz Corona gut entwickelt. Die vielfältigen Aktionen in diesem Bereich werden aber gesondert dargestellt.

Klimabündnis-Betriebe

Klimabündnis-Betriebe arbeiten an einer Verbesserung der eigenen Klimabilanz:
Gemeinsam mit dem Klimabündnis OÖ wurden Maßnahmen erarbeitet, die schrittweise umgesetzt werden. Unter dem Klimabündnis-Beratungsmotto „Mit grünen Maßnahmen schwarze Zahlen schreiben“ zeigen diese Betriebe eindrucksvoll, dass sich Klimaschutz für Wirtschaft und Gesellschaft rechnet. 796 Klimabündnis-Betriebe gibt es mittlerweile in Oberösterreich.

  • Vergangenes Jahr wurden insgesamt 60 Betriebe, Pfarren und KlimabündnisGemeinden beraten. Sechs Betriebe und sechs Pfarren wurden bei kleineren Veranstaltungen neu ins Klimabündnis-Netzwerk aufgenommen, darunter Unternehmen wie Silhouette, LIWEST, das Kuchltheater oder die Pfarre Bad Ischl.
  • Die Webinar-Reihe „Green Office- Umweltschutz im Büro“, welche das Klimabündnis OÖ gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium durchführte, fand großen Anklang.
  • Auch bei dem Webinar „Regionalität und Nachhaltigkeit für Tourismusbetriebe“ konnte das Klimabündnis OÖ positive Perspektiven für die schwierige Situation im Tourismus aufzeigen.

„Wir sind stolz, dass wir etwas zum Thema Klimaschutz beitragen dürfen. Das Kuchltheater möchte ein Betrieb mit Vorbildwirkung sein“, sagt Siegfried Baumgartner, Inhaber des Restaurants Kuchltheater in Bad Ischl.

Klimabündnis-Schulen

Kinder und Jugendliche der insgesamt 225 Bildungseinrichtungen des KlimabündnisNetzwerks lernen und erfahren, was sie in ihrem Umfeld und im Alltag zum Klimaschutz beitragen können. Sie bewegen sich umweltfreundlich fort, sparen Energie und genießen klimafreundliches und gesundes Essen.

„Klimaschutz macht Spaß. Klimaschutz begeistert auch unsere Kleinsten. Und Klimaschutz ist ansteckend. Genau dieses Lebensgefühl wird in KlimabündnisBildungseinrichtungen vermittelt. Wer als Kind seine Umwelt und Mitmenschen achten lernt, handelt auch als Erwachsener entsprechend und hinterlässt eine enkelgerechte Welt“, ist Mag. Norbert Rainer, Geschäftsführer vom Klimabündnis OÖ, überzeugt.

  • Das Klimabündnisnetzwerk der Bildungseinrichtungen ist auch 2020 um zwölf Schulen gewachsen. Zu den Neuzugängen gehören etwa das Gymnasium Schloss Ort in Gmunden oder das Europagymnasium Auhof. Aufgrund der speziellen Situation entwickelte das Team des Klimabündnis OÖ neue Outdoorund Online-Angebote für Schulen.
  • Von den 260 bereits gebuchten Workshops konnten bis März rund 100
    stattfinden. Danach gab es noch 40 weitere, die im Freien durchgeführt wurden. Bei einer Onlineveranstaltung zum Film „Countdown am Xingu“ etwa diskutierten 160 Schüler/innen aus OÖ mit dem Klimabündnis-Regenwaldexperten Hans Kandler.
  • Im Sommer wurden mehrere Workshops zum Thema Ernährung in Kooperation mit JKU Science Holidays abgehalten. Bei den Kleinsten waren auch 2020 das Kasperltheater und die Klimafee gefragt.
  • Bei der Klimameilen-Kampagne 2020 nahmen über 46 OÖ Schulklassen teil und haben zusammen rund 14.000 umweltfreundliche Wege als Klimameilen gesammelt.
  • Fast hundert neue Green Peers aus acht verschiedenen Schulen in Oberösterreich konnten in Online-Schulungen ausgebildet werden. Im Dezember präsentierten diese die ersten Ergebnisse ihrer Aktivitäten in den Schulen.
  • Im Interreg Projekt GABEL, das von Landesrat Stefan Kaineder unterstützt wird, konnten in OÖ drei Schulacker angelegt werden. In jedem der Acker sind circa 30 Gemüsesorten gewachsen.

Das Europagymnasium Auhof ist seit vergangenem Jahr Klimabündnis-Mitglied und veranstalte im Februar 2020 in Kooperation mit dem Klimabündnis und der Johannes Kepler Universität einen „Klimatag“. Dieser wurde von den Schüler/innen selbst initiiert und organisiert.

Die rund 1.300 Schülerinnen und Schüler des Europagymnasiums nahmen an diesem Tag an Vorträgen von Klima-Coaches und an verschiedenen Workshops teil.

„In den Jugend-Workshops ging es um die Frage, was jeder im Alltag zum Klimaschutz beitragen kann. Die Schülerinnen und Schüler sind die nächste Generation von Wählerinnen bzw. Wählern. Nur wenn ihnen bewusst wird, dass ihre Stimmen dazu beitragen, etwas in der Politik zu verändern, können Fortschritte in der Klimaschutzpolitik gemacht werden“, erklärt die Volkswirtschaftslehrerin Mag.a Jennifer Conry-Lindner.

„Wir haben für den Klimatag sehr viel positives Feedback bekommen. Um die Motivation danach nicht abflauen zu lassen, gibt es an unserer Schule jetzt ein Auhof-Klimateam mit Klimaklassenvertreter/innen, das alle Projekte zum Klimaschutz organisiert. Obwohl die Lage durch Corona momentan schwierig ist, ist der Elan von uns Schülerinnen und Schülern ungebremst, weil die Klimakrise wegen Corona keine Pause macht. Wir haben zum Beispiel ein Weihnachtsvideo mit Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtfest gestaltet und organisieren ein Nachhaltigkeitsprojekt mit einer französischen Partnerschule. Außerdem gibt es ein Baumpflanzprojekt, bei dem wir ein Waldstück in der Nähe unserer Schule aufforsten“, ergänzt Eva Wolfsegger, Klimavertreterin am Europagymnasium Auhof.

Klimafreundlicher Lebensstil

Bei sogenannten Green Events werden grundsätzlich klimaverträgliche Produkte (saisonal, regional, biologisch und fair gehandelt) angeboten. Auch auf Müllvermeidung bzw. -trennung wird geachtet. Die Anreise zu den Veranstaltungen erfolgt umweltfreundlich – sprich öffentlich, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Die Veranstaltung achtet auf einen sorgsamen Verbrauch von Wasser, Strom und Energie. Soziale Aspekte wie Teilhabe und Barrierefreiheit spielen ebenso eine Rolle.

  • Auch im Eventbereich war die Nachfrage in Sachen Klimaberatung zu
    Jahresbeginn enorm hoch und entsprach jenem aus dem gesamten Jahr 2018. Trotz der Coronamaßnahmen konnten insgesamt 27 klimafreundliche Veranstaltungen stattfinden.
  • Mehrere Seminare – unter anderem für die Landjugend Hausruck- und
    Mühlviertel – wurden zum Teil online abgehalten.
  • Das Klimabündnis OÖ erstellte Infobroschüren wie die „Green Event Fibel“ im Pocketformat und unterstützte die OÖ Landjugend beim „Festratgeber“.
  • Fünf Nominierungen beim bundesweiten Event-Wettbewerb „nachhaltig
    gewinnen“ unterstrichen eindrucksvoll die hohe Qualität des Beratungsangebots.

KlimaKultur

Die Förderung eines nachhaltigen Lebensstils ist eine Frage der Kultur – und gleichzeitig unerlässlich zur Erreichung der globalen Klimaziele: Wir wollen einen Beitrag leisten, den klimafreundlichen Lebensstil positiv zu besetzen, seine vielfältigen Zugänge aufzuzeigen und erfahrbar zu machen.
Das Programm „KlimaKultur“ wurde im Jahr 2005 vom Klimabündnis OÖ mit Unterstützung des Landes OÖ ins Leben gerufen. Die Verknüpfung der großen Lebensbereiche Klima und Kultur hat sich seither als besonders kreativ und innovativ erwiesen

  • In Kooperation mit dem Freien Radio Salzkammergut produzierte das
    Klimabündnis OÖ im Herbst 2020 die 2. Staffel der Sendereihe “Klimakaleidoskop“, welche auch als Podcast verfügbar ist.
  • Die App „Gutes Finden“ wurde 2019 mit Unterstützung des Umweltressorts OÖ komplett überarbeitet und neu gelauncht. 2020 erfreute sie sich gerade in der Lockdownzeit sehr starker Beliebtheit und trug zur Unterstützung kleiner, regionaler Betriebe bei.
  • Der mehrsprachige Instragram Account „My Climate Common Sense“ konnte seine Follower auf mehr als 2.000 verdoppeln.
  • Gemeinsam mit dem Landesabfallverband und dem Landkreis Passau wurde unter dem Motto „Recycling ist gut, Reparieren ist besser“ ein digitales Vernetzungstreffen organisiert und vier Reparaturkoffer zusammengestellt, die von Initiativen im Grenzraum genützt werden können. Im Reparaturführer für OÖ konnten rund 30 neue Betriebe gelistet werden, somit sind insgesamt über 500 Reparaturbetriebe aufgeführt.
  • Im Rahmen der Kampagne „Klimaschutz Jetzt“ setzte das Klimabündnis OÖ gemeinsam mit Landesrat Stefan Kaineder die Sammelpassaktion „Freunde der Erde“ um. Diese wurde auf kommunaler Ebene mit dem Climate Star ausgezeichnet. 15 Gemeinden haben trotz der außergewöhnlichen Umstände an der Aktion teilgenommen und fleißig Sammelpässe gefüllt.

„Als wir erfahren haben, dass das Klimabündnis Oberösterreich die Sammelpassaktion ‚Freunde der Erde‘ durchführt, waren wir gleich begeistert. Wir haben fast 500 fertig geklebte Pässe zusammengebracht, die Preise mit dem örtlichen Notar verlost, und in der Gemeindezeitung einen entsprechenden Bericht gestaltet. Uns hat es Spaß gemacht und für die Umwelt haben wir auch etwas getan“, freut sich Peter Pichler, Bürgermeister von Andorf, einer der Gewinnergemeinden, über die erfolgreiche Aktion.

  • Bei verschiedenen Wettbewerben zum Thema klimabewusst Reisen oder
    Ernährung durften sich die Sieger über klimafreundliche Preise freuen.
  • Im Zuge von „Don Camillo und Pepone“, einem Match zwischen Gemeinden und Pfarren, wurde ein interreligiöses „Permanent Breakfast“ abgehalten.
  • Die „Wearfair“ fand in diesem Jahr unter strengen Hygieneauflagen statt. Mehr als 1.000 Besucher/innen kamen in die Tabakfabrik, um die fairen und nachhaltigen Waren der Austeller/innen zu begutachten. In Zusammenarbeit mit Südwind und Global 2000 plante das Klimabündnis OÖ den Relaunch der Messe als „WeFair“. Diese soll in Zukunft auch in Wien abgehalten werden.

„2020 war für uns trotz der außergewöhnlichen Umstände und vielen Herausforderungen ein erfolgreiches Jahr. Das Engagement von Land, Gemeinden, Betrieben und Schulen in Oberösterreich ist daher auch besonders hervorzuheben. Wir freuen uns darauf, mit neuen Projekte und Aktivitäten 2021 gemeinsam mit dem Klimaschutzressort die Weichen für eine nachhaltige, klimafreundliche und enkeltaugliche Zukunft zu stellen“,
zieht Mag. Norbert Rainer, Geschäftsführer vom Klimabündnis OÖ, Bilanz und bedankt sich bei allen Engagierten.

Allgemeine Hintergrundinfos: Das Klimabündnis Oberösterreich

Das Klimabündnis ist eine globale Partnerschaft zum Schutz des Klimas. 1990 haben sich erstmals europäische Gemeinden und Städte mit den Regenwaldvölkern Amazoniens zusammengeschlossen und sich zwei Klimabündnis-Ziele gesetzt:

  • Verringern klimaschädlicher Emissionen auf lokaler Ebene.
  • Schutz des Amazonas-Regenwalds als grüne Lunge des Planeten.

Heute sind über 1.700 Gemeinden aus 27 Ländern in Europa Mitglied im Klimabündnis, in OÖ sind 290 Gemeinden, 225 Bildungseinrichtungen und 796 Betriebe Teil des Netzwerks.

Kern der Klimabündnis-Arbeit sind Information und Bewusstseinsbildung, Vernetzung und Weiterbildung sowie die Durchführung von Projekten und Kampagnen in den Bereichen Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und Klimawandelanpassung vor Ort.
Einzigartig in Europa ist die langfristige Zusammenarbeit mit ausgewählten Regionen im Amazonasgebiet. Seit 1993 unterstützt das Klimabündnis Österreich die FOIRN, den Dachverband der indigenen Organisationen am Rio Negro in Brasilien. Und das auf drei Ebenen: ideell, politisch und finanziell. Im Vordergrund steht die Bewusstseinsbildung in Österreich. Ein klimagerechter Lebensstil senkt nicht nur die Treibhausgas-Emissionen
in Europa, sondern verringert auch den Druck auf die Regenwälder.

Amazonas von Corona-Krise schwer getroffen

Die Klimabündnis-Partner am Rio Negro sind von der Corona-Pandemie massiv betroffen. Die erschreckenden Bilder der Amazonas Hauptstadt Manaus sind um die Welt gegangen. Auf politischer Ebene gibt es kaum Unterstützung für die indigene Bevölkerung. Umso wichtiger ist aktuell die Hilfe durch die Klimabündnis-Gemeinden. Damit kann eines der erfolgreichsten Regenwaldschutzprojekte zum Erhalt der Grünen Lunge unsere Erde fortgesetzt werden. Ein besonders wichtiges Anliegen bleibt der Stopp von illegalen Waldrodungen, nicht zuletzt auch als Prävention vor neuen Infektionskrankheiten:
Denn durch großflächige Abholzungen verlieren Tiere ihre ursprünglichen Lebensräume. Sie müssen neue aufsuchen – werden unter Stress anfälliger für Krankheiten und rücken so immer näher an die menschlichen Siedlungen heran. Wissenschaftler/innen gehen davon aus, dass rund 30 Prozent der Infektionskrankheiten auf Landnahme wie die Abholzung von Regenwald zurückgehen. Amazonas-Experte Hans Kandler berichtete unter anderem in Mauthausen, Wartberg und Rutzenham von der Situation im
Regenwald. Im Dominikanerhaus in Steyr fand darüber hinaus eine Ausstellung zum Thema Klimagerechtigkeit statt.

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