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Presseaussendung

Freistädter als erstes klimaneutrales Bier? Brauerei geht konsequenten Weg in Richtung null Emissionen – Umwelt- und Klima-Landesrat testet E-LKW bei Freistädter Bier

Die Braucommune Freistadt will in den kommenden Jahren ihren CO2-Ausstoß schrittweise reduzieren sowie beständig an der Steigerung der Energieeffizienz arbeiten und am Ende des Weges sollen keine Emissionen mehr ausgestoßen werden. Damit dies gelingt, hat die Braucommune eine umfassende Klimastrategie gemeinsam mit Energieexpert/innen der LINZ AG erarbeitet, die den Pfad bis zum ersten klimaneutral gebrauten Bier ebnen soll.

Ein erster großer Schritt dorthin ist das im April eröffnete neue Logistikzentrum, das mit Pellets geheizt wird und eine 500 kWp große Photovoltaik-Anlage mit Überschusseinspeisung am Dach hat. Die PV-Anlage soll auch einen wichtigen Beitrag bei der Umstellung auf E-Mobilität liefern. Ob in kurzer Zeit nicht nur E-PKWs im gesamten Betrieb, sondern auch elektrisch betriebene LKW zum Einsatz kommen können, testet die Brauerei derzeit mit einem 26 Tonnen schweren E-LKW von Mercedes Benz. Zu einer Testfahrt hat Geschäftsführer Ewald Pöschko Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder eingeladen, der sich begeistert von dem Gefährt zeigt: „Gerade im Sektor Verkehr hinken wir in Oberösterreich was die Treibhausgasbilanz betrifft enorm nach. So verzeichnen wir dort seit 1990 eine Steigerung von rund 65 Prozent der Emissionen. Daher wird uns der Umstieg auf E-Mobilität hier enorm helfen. Umso mehr, wenn es schon früher gelingt, den Schwerverkehr umzustellen. Ich bedanke mich bei der Brauerei Freistadt, die auch hier wichtige Pionierarbeit leistet und die Auslieferung mit der neuen Antriebstechnologie auf Herz und Nieren testet, um die Diesel-LKW Flotte sukzessive ersetzen zu können.“

Früher als geplant wird auch die Bierproduktion, die derzeit mit Erdgas betrieben wird, auf Industriepellets umgestellt. Ein riesiger Schritt für die Brauerei und die Bemühungen, Österreichs erstes klimaneutrales Bier zu brauen. Schon im 1. Halbjahr 2023 möchte man die neue Pelletsheizanlage in Betrieb nehmen. „Wir denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen. Danach richten wir unser Denken und Handeln beim Bauen und Brauen aus und engagieren uns für den Klimaschutz. Mit den bisher gesetzten Maßnahmen konnten wir den Energieverbrauch bereit um 50 Prozent senken. Mit den kommenden Vorhaben sind wir auf dem richtigen Weg“, so Dipl. BW Ewald Pöschko, MBA, Geschäftsführer der Braucommune.

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