Was im Ei steckt, soll sichtbar sein

Presseaussendung

Landesrat Kaineder für klare Herkunftskennzeichnung: Was im Ei steckt, soll sichtbar sein

Zu Ostern greifen die Menschen in Oberösterreich millionenfach zu Eiern – und entscheiden dabei ganz bewusst. Bei frischen Eiern ist klar, woher sie kommen. Doch in Kuchen, Nudeln oder Fertigprodukten bleibt die Herkunft oft im Dunkeln. Der für Konsument:innenschutz zuständige Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder fordert deshalb endlich volle Transparenz.

„Bei frischen Eiern sehen wir: Wenn die Herkunft draufsteht, entscheiden sich die Menschen ganz bewusst für regionale Qualität und mehr Tierwohl. Genau diese Klarheit fehlt bei verarbeiteten Produkten noch immer. Das passt nicht mehr in unsere Zeit“, sagt Kaineder.

Gerade rund um Ostern zeigt sich, wie wichtig diese Entscheidung ist. Millionen Eier landen in Einkaufswägen – viele davon weiterverarbeitet in Backwaren, Nudeln oder Fertigprodukten. Doch genau dort endet die Transparenz.

Transparenz wirkt – das zeigen die Zahlen
Dass klare Kennzeichnung wirkt, zeigt sich seit Jahren im Handel: Immer mehr Menschen greifen zu Eiern aus Freilandhaltung. Die Richtung ist eindeutig – wenn die Herkunft sichtbar ist, verändert sich das Kaufverhalten.

„Die Menschen wollen Verantwortung übernehmen. Sie achten darauf, wie Tiere gehalten werden und wo Lebensmittel herkommen. Aber dafür brauchen sie ehrliche Informationen auf einen Blick“, so Kaineder.

Starke Landwirtschaft braucht faire Regeln
Für die Landwirtschaft bei uns in Oberösterreich ist das ein entscheidender Punkt. Wer auf Qualität, Tierwohl und regionale Produktion setzt, darf nicht benachteiligt werden, nur weil bei verarbeiteten Produkten die Herkunft verschleiert bleibt.

Transparente Kennzeichnung schafft faire Bedingungen – für Betriebe, die sauber arbeiten, und für Konsumentinnen und Konsumenten, die bewusst einkaufen wollen.

Klares Signal an die Bundesregierung
Kaineder fordert daher ein Umdenken auf Bundesebene: Die Herkunft von Eiern muss auch in der Gastronomie und in verarbeiteten Produkten endlich verpflichtend sichtbar werden.„Die umfassende Kennzeichnung muss jetzt kommen. Die Menschen haben ein Recht darauf zu wissen, was auf ihrem Teller landet. Wer ehrlich produziert, darf sich nicht verstecken müssen – und wer einkauft, soll sich bewusst entscheiden können. Das stärkt den Konsument:innenschutz, das Tierwohl und unsere Landwirtschaft gleichermaßen.“