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Presseaussendung

Umweltförderkommission des Bundes tagt in Oberösterreich und besichtigt danach Reststoffaufbereitung und -heizwerk der LINZ AG

Seit 2021 führt erstmals ein oberösterreichisches Regierungsmitglied mit dem Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder den Vorsitz der Kommission in Angelegenheiten der Umweltförderung im Inland. In diesem Gremium, das eine der zentralen Schaltstellen zum Erreichen der Klimaziele ist, sitzen Vertreter/innen aller Parlamentsparteien sowie Sozialpartner/innen. Über die Umweltförderung im Inland werden neben den bedeutendsten und innovativsten Klimaschutzprojekten aus den Bereichen der erneuerbaren Energie, Energieeffizienz, Ressourceneffizienz, klimafreundlichen Mobilität und sonstigen Klima- und Umweltschutzmaßnahmen auch Initiativen wie die große Kesseltauschaktion „Raus aus Gas und Öl“ unterstützt. 2021 konnten so Mittel in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro für Klimaschutz und Wirtschaftswachstum bereitgestellt werden. „Wir stehen mitten in einem Sprung in ein neues Zeitalter. Dieses Zeitalter bedeutet, dass wir in wenigen Jahren weg vom klimaschädlichen Gas und Öl kommen müssen. Die Umweltförderungen des Bundes sind ein bewährtes und etabliertes Instrument, um sich der Klimakrise und den Herausforderungen unserer Zeit entsprechend gewappnet entgegenstellen zu können“, so Vorsitzender Stefan Kaineder.

Üblicherweise finden Sitzungen der Kommission in Wien statt. Der Vorsitzende der Kommission, Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder hat zur heutigen 150. Sitzung und damit runden Jubiläum ins Linzer Landhaus geladen und hat danach auch ein kurzes Besuchsprogramm für die Mitglieder des milliardenschweren Umweltfördergremiums in Linz zusammengestellt. Mit einem Bus der LINZ AG begab sich die 20-köpfige Delegation ins Linzer Industriegebiet, wo der Vorstandsdirektor der  LINZ AG DI Josef Siligan persönlich durch die Reststoffaufbereitungsanlage und das Reststoffheizwerk führte.

In der Reststoffaufbereitungsanlage (RABA) werden Metallteile wie Eisen, Nichteisen wie z.B. Kupfer oder Aluminium für die Wiederverwertung aussortiert, der Rest wird für die thermische Verwertung im Heizwerk aufbereitet. Der Durchsatz der Anlage mit ihren 1.200 Meter langen Förderbändern beträgt ca. 47 Tonnen Abfälle pro Stunde. Insgesamt ist ein Jahresdurchsatz von bis zu 250.000 Tonnen möglich. Nach der Aufbereitung landen die Reststoffe im 3.000 Tonnen fassenden Bunker, von wo aus es im 470 Meter langen Rohrgurtförderer in das 2012 eröffnete Reststoffheizwerk weitergeht.

„Mit der thermischen Verwertung der Reststoffe können so für 25.000 Haushalte Strom und für 35.000 Haushalte Fernwärme bereitgestellt werden“, freut sich Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder. Vorstandsdirektor Josef Siligan ergänzt: „Mit dem Reststoffheizwerk komplettieren wir unseren Kraftwerkspark und erhöhen damit den Anteil an nicht-fossiler Energie bei der Fernwärme von 17 Prozent auf rund 40 Prozent. Unser Heizwerk ist für die Verwertung von rund 200.000 Tonnen aufbereiteten Reststoffen und dem in der Kläranlage Asten anfallenden Klärschlamm von rund 50.000 Tonnen jährlich ausgelegt. Es handelt sich hierbei um eine hocheffiziente Abfallverwertungsanlage.“

Abschließend bedankte sich Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder bei Generaldirektor DI Erich Haider für die Ermöglichung des Betriebsrundganges, aber auch für das Engagement zum Klimaschutz im Unternehmen

Die LINZ AG hat bereits unzählige Projekte mit Umweltförderungen des Bundes umgesetzt wie etwa den Ausbau an E-Ladestationen, Umrüstung auf E-Mobilität, Ausbau der Energieeffizienz im Gebäudesektor. Eines der wichtigsten Projekte in naher Zukunft wird der Umbau der Schiffsanlegestellen in Linz und Engelhartszell auf Landstrom. Damit sollen künftig 10 Millionen Liter Diesel jährlich und gesundheitsschädliche Luftemissionen eingespart werden können.

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