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Presseaussendung

Trockenheit dürfte noch länger andauern – Trinkwasserversorgung aber derzeit nicht in Gefahr – Neues Förderprogramm für Wasserversorger bei Trockenheit

Seit mittlerweile drei Wochen bleibt ergiebiger Niederschlag in Oberösterreich weitgehend aus. Diese Situation wird sich nach aktuellen Prognosen auch nicht so schnell ändern. Trockene Perioden oder auch länger anhaltende Dürrephasen hat es in der Geschichte immer wieder gegeben. Bei einem Rückblick auf die vergangenen Jahre stechen einige mit geringen Niederschlägen hervor 2003, 2015 sowie 2018. Auch der März 2020 brachte eine Rekordtrockenheit, mit zum Teil fatalen Auswirkungen auf Land- und Forstwirtschaft. Mit der voranschreitenden Klimakrise werden leider lang anhaltende Extremwetterlagen wie Dürre oder aber auch extreme Niederschlagsereignisse immer öfter und auch heftiger eintreten. Durch die aktuell seit Ende Februar anhaltende trockene Periode besteht derzeit in einigen Regionen Oberösterreichs eine fallende Grundwassertendenz und liegt knapp unter dem langjährigen Mittelwert. Negative Auswirkungen auf die öffentliche Trinkwasserversorgung sind derzeit nicht zu befürchten.

Nach einer langanhaltenden Dürrephase 2018, die auch zu Problemen bei oö. Wasserversorgern geführt hat, wurde in Oberösterreich eine Sonderförderung „Trockenheit“ eingeführt. Diese Sonderförderung wurde nun in eine reguläre Förderschiene des Landes Oberösterreich übergeführt, damit sichergestellt ist, dass Maßnahmen zur Trinkwasserversorgungssicherheit bei Trockenheit dauerhaft gefördert werden können. „Die Herausforderungen, die uns mit der Klimakrise ins Haus stehen, sind enorm. Dass wir in einem der wasserreichsten Länder der Erde darüber nachdenken müssen, wie wir unser Trinkwasser langfristig und nachhaltig sichern, macht eigentlich klar, wie gewaltig die Veränderungen sind, die uns durch die Klimakrise ins Haus stehen. Um vor allem bei künftigen Dürreperioden und damit einhergehenden möglichen Problemen bei der Trinkwasserversorgung schnell finanzielle Mittel zur Verfügung stellen können, haben wir den Sonderfördertopf in das reguläre Förderprogramm übernommen“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

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