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Presseaussendung

Erneuter Störfall im AKW Temelín zeigt das Risiko und die Unkontrollierbarkeit der Atomkraft auf. Nach einer geplanten Betriebspause zur Wartung und zum Austausch der Brennelemente sollte die Wiederinbetriebnahme von Block 1 in Temelin am 11. Mai erfolgen. Laut Angaben des Oö. Antiatombeauftragten DI Dalibor Strasky, der die Entwicklungen genau beobachtet, ist diese bereits zu diesem Zeitpunkt fehlgeschlagen, denn am 13. Mai erreichte die Leistung des Blocks erst 903 MW, um 100 MW weniger als im Normalbetrieb. Der Betreiber CEZ behauptete, dass der Block zu 100 Prozent läuft. Erst am 15. Mai meldete die tschechische Aufsichtsbehörde Probleme und dass Block 1 über Nacht wieder abgeschaltet werden musste. Grund dafür, ein Fehler im sogenannten Begrenzungssystem. Bisher ist die Ursache des Fehlers unbekannt, von Betreiberseite wurde lediglich angegeben, dass man die neuerliche Abschaltung für die Reparatur einer nicht näher bestimmten Rohrleitung im Sekundärkreislauf nutzen würde.

Auch wenn es zu keiner Freisetzung von Radioaktivität kam und zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Menschen in Österreich bestand, ist eine umfassende Aufklärung wichtig. Das Klimaschutzministerium hat im Gespräch betont, diese Aufklärung von den tschechischen Behörden bereits eingefordert zu haben. Ein Ergebnis soll zeitnahe vorliegen.

Landesrat Kaineder: „Mit großem Unbehagen verfolgen wir die immer wiederkehrenden Störfälle im AKW Temelin. Denn wie kann es sein, dass nach einer Abschaltung für geplante Instandhaltungsarbeiten am Reaktor, wie schon so oft die Wiederinbetriebnahme scheitert und weitere Reparaturen notwendig sind. Deshalb habe ich mich an Bundesministerin Leonore Gewessler mit dem Ersuchen um Unterstützung gewandt. Sie hat mir zugesagt, dass eine lückenlose Aufklärung von tschechischer Seite bereits versprochen wurde.“

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