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Presseaussendung

Sauberes Trinkwasser hat oberste Priorität und jegliche Gefährdung muss entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen – die Lehren aus dem Umweltkriminalfall Ohlsdorf wirken nach

Nach derzeitigem Stand der Brunnenbeprobungen sind zwei Hausbrunnen in der Gemeinde Ohlsdorf, ein Hausbrunnen in der Marktgemeinde Regau, sowie eine Quelle in der Gemeinde Pinsdorf mit Pestiziden über den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung belastet.

Umwelt-Landesrat Kaineder, der sich umgehend mit der Standortgemeinde Ohlsdorf im Zuge eines Lokalaugenscheins vor Ort austauschte: „Wir als Wasserrechtsbehörde konnten der Stellungnahme der zuständigen Abteilung Wasserwirtschaft entnehmen, dass durch die vorliegenden Verunreinigungen nicht von einer akuten Gesundheitsgefährdung ausgegangen werden kann. Jedoch ist das Wasser insbesondere auch aufgrund der Geruchsbelastung ungenießbar und demnach aus chemischer Sicht bis auf weiteres nicht als Trinkwasser geeignet.“

Die Bezirkshauptmannschaften wurden daher gebeten, unverzüglich die betroffenen Gemeinden in Kenntnis zu setzen, welche wiederum die jeweiligen Brunnenbesitzer informieren. Die Gemeinden werden ersucht, ihre Verantwortung im Bereich der Trinkwasserversorgung bestmöglich wahrzunehmen.

„Die auf Basis des Wasserrechtsgesetzes notwendigen Maßnahmen werden derzeit eruiert, gleichzeitig wird eine intensive Ursachenerhebung betrieben, denn jegliche Verunreinigung von Trinkwasser gilt es ganz klar zu ahnden. Aus diesem Grund wurde auch die Umweltkriminalpolizei über den Sachverhalt informiert. Wir haben immer noch die kriminellen Machenschaften rundum illegale Abfallentsorgungen vor einigen Jahren vor Augen, welche in Ohlsdorf und darüber hinaus für nicht mehr nutzbares Trinkwasser geführt haben. Die juristischen Auseinandersetzungen dazu halten noch bis heute an. Mein Ziel in jedem dieser Fälle ist es die Schuldigen zu entlarven und die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser sicher zu stellen. In Abstimmung mit den zuständigen Bezirkshauptmannschaften und Gemeinden werden in Folge die weiteren Schritte veranlasst werden“, so der für Wasserrecht zuständige Landesrat Stefan Kaineder.

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