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Presseaussendung

Mit Start in die neue Legislaturperiode ist Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder auch für die Agenden der Wasserwirtschaft zuständig. Dazu gehört auch die Verantwortung über den Hydrographischen Dienst beim Land OÖ. Bereits seit 1894 werden in Oberösterreich hydrographische Daten gesammelt und ausgewertet. Heute werden von rund 1.500 Messstellen täglich beinahe 130.000 unterschiedlichste Messdaten wie Niederschlag, Wasserstand, Schneehöhe oder Temperatur verarbeitet und von den Expert/innen des Landes OÖ ausgewertet. Ein wichtiges Service des Hydrographischen Dienstes ist der Lawinenwarndienst, der etwa für Tourenskigeher/innen ein wichtiges Instrument zur Gefahreneinschätzung ist. Vor allem aber im Hochwasserfall kommt dem Hydrographischen Dienst eine Schlüsselrolle zu.

„Wir haben im vergangenen Sommer erleben müssen, mit welcher Wucht die durch den Klimawandel angeheizten Unwetter über Europa gefegt sind und ganze Landstriche völlig zerstört zurückgelassen haben“, zeigt sich Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder alarmiert. Alleine in Deutschland sind Schäden in der unvorstellbaren Höhe von knapp 30 Milliarden Euro durch das Hochwasserereignis entstanden. Während auch in Salzburg große Schäden zu verzeichnen waren, blieb Oberösterreich diesmal aber großteils verschont.

„Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, dass es auch uns wieder mit einem Hochwasserereignis größeren Ausmaßes treffen wird. Daher ist es mir als zuständiges Regierungsmitglied nicht nur ein Anliegen, die wichtigsten Hochwasserschutzprojekte zügig voranzubringen, sondern auch die Abläufe im Krisenfall zu kennen“, so Kaineder, der sich bei einem Lokalaugenschein in der Hochwasseralarmzentrale des Landes über die Aufgaben und Herausforderungen im Hochwasserkatastrophenfall berichten hat lassen.

Vordringlichste Aufgabe dabei ist, den Entscheidungsträger/innen in den Gemeinden und Einsatzkräften möglichst genaue Prognosen bereitzustellen. „Ich bin beeindruckt über die Professionalität und weiß um die große Verantwortung unserer Mitarbeiter/innen. Sobald ein Hochwasser eintritt, wird hier rund um die Uhr unter großer Belastung an der bestmöglichen Bewältigung der Katastrophe gearbeitet, damit Alarmierungsketten rechtzeitig in Gang gesetzt werden können und notwendige Schutzvorkehrungen getroffen werden können“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Kaineder.

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