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Presseaussendung

Die neue Normalität: einer der heißesten Sommer der Messgeschichte geht zu Ende – die Klimakrise ist auch in Oberösterreich längst angekommen

Die Klimakrise ist da, sie ist real und auch in Oberösterreich längst angekommen. Der meteorologische Sommer 2022 wird voraussichtlich der viertheißeste Sommer der 255-jährigen Messgeschichte in Österreich, unter Umständen sogar der drittheißeste. Hitzesommer wie dieser werden die neue Realität werden, da sind sich die Klimaforscher/innen einig. Die extreme Hitze gepaart mit kaum bis gar keinem Niederschlag hat in Europa zur größten Dürre seit 500 Jahren geführt, viele Flüsse führten zeitweise längst nicht mehr dagewesene Niedrigstände, die Landwirtschaft rechnet mit massiven Ernteausfällen. Während Österreich noch vergleichsweise glimpflich davongekommen ist, zerstört die Klimakrise in anderen europäischen Ländern Existenzen.

„Der heurige Sommer hat uns wieder einmal die besonders hässliche Fratze der Klimakrise gezeigt. Während Flüsse und Bäche austrocknen, Gletscher davonschmelzen und ein Hitzerekord den nächsten jagt, müssen wir uns vor Augen führen, dass dies erst der Anfang ist. Wenn wir nicht schleunigst gegensteuern und alles dafür tun, die Pariser Klimaziele zu erreichen, müssen wir uns auf noch mehr Hitzetote, noch mehr Ernteausfälle und noch mehr Extremwetterereignisse einstellen“, warnt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

Obwohl die Niederschläge in Oberösterreich laut ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) leicht zunahmen (1%), waren vereinzelte Regionen von Dürre betroffen. Das ist auf die geografische Unausgewogenheit und auf die Intensität beim Niederschlag zurückzuführen. In Oberösterreich weicht die Temperatur im Sommer 2022 um 1,6 Grad Celsius vom Mittelwert des Vergleichszeitraumes ab und es gab um 6% mehr Sonnenstunden als im langjährigen Durchschnitt.

Bei Betrachtung der Tagesmittelwerte der Lufttemperatur bei der Messstation in Kremsmünster sieht man die Temperaturzunahme besonders deutlich. Der Tagesmittelwert in Kremsmünster lag im Juni um 3,3 Grad Celsius, im Juli um 2,0 Grad Celsius und im August um 1,7 Grad Celsius höher als der Tagesmittelwert im Vergleichszeitraum 1981 bis 2010. Ein ähnliches Bild zeigt auch die Messstation in Ried im Innkreis, wo der Tagesmittelwert im Juni 3,2 Grad Celsius, im Juli 1,9 Grad Celsius und im August 2,0 Grad Celsius höher lag als im Vergleichszeitraum.

Das Land Oberösterreich unterstützt Gemeinden bei der Anpassung an den Klimawandel. So werden etwa die Pflanzung von Bäumen zur Beschattung, bienenfreundliche Dachbegrünung oder baulicher Schutz vor Sonneneinstrahlung vom Umweltressort des Landes Oberösterreich gefördert. Weiters gibt es zum Beispiel auch Unterstützung für die Installation von Trinkwasserspendern an öffentlichen Orten. Alle Informationen dazu gibt es unter https://www.land-oberoesterreich.gv.at/236810.htm

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