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Pressekonferenz mit Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder, Mag. Christoph Hofinger (SORA Institute for Social Research und Consulting)

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„Die große OÖ Klimaumfrage – Wie denken die Menschen in Oberösterreich über Klimaschutz und welche Auswirkung hat die Energiekrise“

Seit zweieinhalb Jahren tobt eine weltweite Pandemie und mit dem Angriff des russischen Kriegstreibers Putin auf die Ukraine wurde die größte Energiekrise seit den 70er Jahren samt Rekordinflation in Gang gesetzt. Österreich trifft die massive Abhängigkeit von russischem Gas besonders hart. In den vergangenen Jahren hat sich die österreichische Politik und Wirtschaft zusätzlich in fatale Verträge mit Russland begeben und ist bei Erdgas mit rund 80 Prozent von einem kriegerischen Despoten abhängig, der den Rohstoff gerade als zerstörerische Kriegswaffe einsetzt.

„Mit dem Krieg Putins droht eine lange Phase des Wachstums schlagartig zu Ende zu gehen. Die in Oberösterreich seit 2015 leider abgebremste Energiewende hat uns weiter in eine Sackgasse geführt, von der wir uns jetzt mühsam wieder herausarbeiten müssen. Dabei gibt es nur einen einzigen Ausweg und der bedeutet, jetzt sofort mit einem umfassenden Umbau der Energiewirtschaft auf Erneuerbare Energien beginnen. Wir müssen Windräder, Photovoltaik-Großanlagen und Pumpspeicherkraftwerke bauen und das so rasch wie möglich“, fordert Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder alle Verantwortlichen zum Handeln auf.

„Nur mit einem gemeinsamen riesigen Kraftakt kann uns der Weg zur Unabhängigkeit und Klimaneutralität gelingen“, erinnert Kaineder an die Zeit des Baus der österreichischen Donaukraftwerke, die als gelungenes Beispiel für einen derartigen nationalen Kraftakt steht.

Wie sich die aktuellen Krisen auf die Meinung der Oberösterreicher/innen zu Klimaschutz und Energiewende auswirken, zeigt die im Auftrag des Klimaschutzressorts des Landes OÖ vom SORA-Institut durchgeführte brandaktuelle Umfrage. Die Umfrage wurde im Juni 2022 durchgeführt und zeigt, dass die Oberösterreicher/innen längst verstanden haben, wie dramatisch die Klimakrise ist und wie notwendig weitgehende Handlungen seit langem wären. Die Mehrheit befindet, dass die oberösterreichische Politik zu wenig tut, um das Klima wirksam zu schützen, die Energiewende engagiert voranzutreiben und damit den drohenden Klimakollaps abzuwenden.

Besonders herauszuheben ist die große Zustimmung zum Ausbau der Windkraft an den windreichsten Standorten in Oberösterreich. 82 Prozent der Befragten halten es zum Wohle von mehr Unabhängigkeit der Energieversorgung für ziemlich oder sehr wichtig, den Bau von Windrädern voranzutreiben. 68 Prozent der Befragten wollen den Ausbau von Windkraftanlagen auch wenn das Landschaftsbild beeinträchtigt würde. „Insgesamt zeigt die aktuelle Befragung ein sehr klares Bekenntnis der Oberösterreicher/innen zu einer engagierten Energiewende und wirksamen Klimaschutzmaßnahmen“, freut sich Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder

Ergebnisse der großen OÖ Klimaumfrage 2022 im Detail

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