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Presseaussendung

AUA-Rettung nur mit klimapolitischer Vorgabe – Bahn ist das Kurzstreckenverkehrsmittel der Zukunft

„Die Forderung von LH Stelzer und LR Achleitner, eine AUA-Rettung mit der Stärkung von Regionalflughäfen zu verknüpfen, wird es mit uns Grünen nicht geben. Die ÖVP-Politiker wollen, dass bei einer allfälligen Unterstützung der Austrian Airlines vertraglich festgelegt werden sollte, die kleinen Flughäfen verstärkt anzufliegen. Eine Stärkung von Regionalflughäfen bedeutet aber vor allem auch mehr Kurzstrecken- und Inlandsflüge. Es kann wohl kaum das Ziel sein, mit staatlichen Mitteln die klimaschädlichste Form der Mobilität zu unterstützen“, so LR Kaineder, der in schnellen Bahnverbindungen das Kurzstreckenverkehrsmittel der Zukunft sieht.  

Viele Kurzstreckenflüge lassen sich jetzt schon sehr gut mit Schnellbahnverbindungen erledigen. Es braucht hier eine Forcierung des Ausbaus der internationalen Zugverbindungen samt attraktiver Preispolitik und benutzerfreundlichen Buchungssystemen. Die nahegelegenen Hauptstädte Europas müssen in Zukunft schnell und unkompliziert mit der Bahn erreichbar sein. Leider finden 35 Prozent der Flüge auf Strecken mit unter 800 Kilometern statt. Wenn Staatshilfen gewährt werden, müssen ökologische Kriterien den Ausschlag geben. Gerade die enormen steuerlichen Vorteile für die Fluggesellschaften machen einen gerechten Wettbewerb unmöglich. Kerosin ist zum Beispiel steuerbefreit und auf Flugtickets wird keine Mehrwertsteuer eingehoben. Ein klarer Wettbewerbsnachteil für die Bahn.

Wenn jetzt nicht endlich ein Umdenken in Richtung aktiven Klimaschutz bei den EntscheidungsträgerInnen einkehrt, wird es schwer werden, den drohenden Klima-Kollaps abzuwenden. Mit der Politik des letzten Jahrtausends werden wir die Herausforderungen unserer Zeit nicht meistern können. Wir haben jetzt die einmalige Chance mit einem einzigen Kraftakt aus zwei Krisen herauszuwachsen. Daher müssen wir alle wirtschaftlichen Anstrengungen beim Wiederaufbau unseres Landes vor allem unter dem Aspekt des Klimaschutzes stellen. Die Politik darf sich der realen Bedrohung der Klimakrise trotz Corona nicht verwehren – deshalb müssen wir jetzt in den Kampf gegen den Klimawandel massiv investieren.“, so Klimaschutzlandesrat Stefan Kaineder.

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