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Pressekonferenz mit Landesrat Stefan Kaineder

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Vorschau auf die „WearFair+mehr“ von 2. bis 4. Oktober 2020 in Linz: „Österreichs größte Nachhaltigkeits-Messe im Zeichen der neuen Solidarität“

Von 2. bis 4. Oktober 2020 präsentiert die WearFair+mehr, Österreichs größte Nachhaltigkeitsmesse, in der Linzer Tabakfabrik gemeinsam mit rund 180 Ausstellenden innovative Ideen und Produkte für einen fairen und nachhaltigen Lebensstil. Gerade in den aktuellen Zeiten sei die Messe ein “Zeichen der Solidarität, um nach dem Lockdown den richtigen Teil der Wirtschaft wieder anzukurbeln”, betont Geschäftsführer Wolfgang Pfoser-Almer.

Von handgefertigten Handtaschen aus alten Büchern über nachhaltige Sportkleidung und brennheiße Gewürze bis hin zu wiederverwendbaren Bio-Slipeinlagen und gebrauchten E-Bikes: Die 13. WearFair+mehr verwandelt die Linzer Tabakfabrik an den drei Messetagen von 2. bis 4. Oktober 2020 wieder in eine 7.500 Quadratmeter große Nachhaltigkeitsbühne. Gemeinsam mit ihren rund 180 regionalen, nationalen und internationalen Ausstellerinnen und Ausstellern zeigt die WearFair+mehr, Österreichs größte Messe für einen fairen und nachhaltigen Lebensstil, dass es für praktisch jede Konsumentscheidung eine nachhaltige Alternative gibt. Die Besucherinnen und Besucher können innovative Ideen, Produkte, Dienstleistungen und Projekte der Themenbereichen Mode, Ernährung, Lifestyle und Mobilität entdecken, ausprobieren und kaufen.

Dass die WearFair+mehr heuer stattfindet, sei ein “Zeichen gelebter Solidarität, um nach dem Lockdown den richtigen Teil der Wirtschaft wieder anzukurbeln”, betont Geschäftsführer Wolfgang Pfoser-Almer: “Wir haben uns nach reiflicher Überlegung dafür entschieden, die Messe durchzuführen, weil wir den Menschen und auch den Ausstellenden unsere Plattform für nachhaltige Produkte gerade in diesem Jahr unbedingt zur Verfügung stellen möchten.” Dies sei ein Beitrag zur Green Recovery, “also dass die Wirtschaft nach der Corona-Pandemie zumindest ein Stück nachhaltiger ist, als sie es vorher war”.

Ähnlich sieht es der oberösterreichische Umweltlandesrat Stefan Kaineder, der heuer erstmals als Schirmherr der WearFair+mehr in die Fußstapfen von BM Rudi Anschober tritt: “Jetzt müssen wir ohnehin viel investieren und dabei muss der Klimaschutz Vorrang haben. So lösen wir mit einem Kraftakt zwei Krisen. Mit Investitionen in den Klimaschutz schaffen und sichern wir Arbeitsplätze und setzen wichtige Maßnahmen gegen die Klimakrise. Nur so kann die Trendwende zu massiv sinkenden Emissionen der Treibhausgase geschafft werden.”

Der WearFair+mehr komme dabei eine wichtige Rolle zu, betont Kaineder: “Der Schlüssel zum Klimaschutz ist es, möglichst viele Menschen auf den Geschmack eines genussvollen, nachhaltigen Lebensstils zu bringen – gerade jetzt. Und dafür ist die WearFair+mehr die beste Botschafterin.” Gemeinsam habe man daher allen oberösterreichischen Ausstellerrinnen und Ausstellern zehn Prozent Rabatt auf den Standpreis ermöglicht, um sie in der schwierigen wirtschaftlichen Lage zu unterstützen.

Geprüftes Corona-Präventionskonzept

Große Bedeutung kommt heuer dem Corona-Präventionskonzept zu, das gemeinsam mit dem Public-Health-Experten Hans-Peter Hutter erarbeitet wurde. “Die Sicherheit und Gesundheit der Besucherinnen und Besucher haben für uns oberste Priorität”, sagt Geschäftsführer Pfoser-Almer. “Unser Ziel ist es, den Besuch der WearFair+mehr genauso sicher zu gestalten wie den Aufenthalt im allgemeinen öffentlichen Raum.”

Knapp 30 Seiten umfasst das ausführliche Corona-Präventionskonzept: Der verstärkte Online-Vorverkauf der Tickets vermeidet Warteschlagen an den Kassen, “man muss sich nicht anstellen und kommt zügig ohne großen Menschenkontakt direkt ins Messegeschehen”, so Pfoser-Almer. Eine exakte Planung der BesucherInnenwege reduziert Engstellen in den Messehallen. Zudem tragen Mund-Nasen-Schutz, regelmäßige Desinfektion und Durchlüftung sowie Corona-Tests für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Sicherheit der WearFair+mehr bei. “Ausstellende und Publikum sollen sich durch das bestmögliche Sicherheits- und Hygienekonzept auf unserer Messe nicht nur sicher fühlen, sondern auch soweit möglich tatsächlich sicher sein”, unterstreicht Pfoser-Almer.

Zu diesem Ergebnis kommt auch Public-Health-Experte Hans-Peter Hutter in seiner Stellungnahme: “Aus fachärztlicher Sicht kann festgehalten werden, dass das vorgelegte Präventionskonzept einen fundierten, umfassend durchdachten und praxisorientierten Weg darstellt, wie die Messe ‘Wearfair’ unter Einhaltung medizinisch mitgestalteter begleitender Schutzmaßnahmen wieder stattfinden kann.”

Umweltkonzept von Anreise bis Müllentsorgung

Als Green Event achtet die WearFair+mehr besonders auf eine umweltschonende Planung und Umsetzung der Veranstaltung: von der einfachen Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über barrierefreie Zugänge und wiederverwendbare Messestände aus Karton bis hin zu Mülltrennung und Mehrweggeschirr im Restaurantbereich, der heuer erstmals von der BioRegion Mühlviertel bespielt wird. Hier übernehme die WearFair+mehr eine wichtige Vorreiterrolle, sagt Norbert Rainer, Regionalstellenleiter des Klimabündnis OÖ: “Die WearFair +mehr ist als Green Event ein Vorbild für die gesamte Eventbranche: Die Besucherinnen und Besucher können nicht nur nachhaltige Produkte und Projekte kennenlernen, sondern auch sicher sein, dass die gesamte Veranstaltung so klimafreundlich wie möglich ist. Einfach kommen, informieren – und Gutes finden!”

Besonders nachahmenswert sei das Mehrwegsystem in der Gastronomie, betont Miriam Bahn von GLOBAL 2000. “Wie wichtig das Thema Mehrweg ist, zeigt auch die aktuelle Diskussion über Pfandsysteme im Einzelhandel. Die WearFair +mehr  zeigt, dass auch bei einer Veranstaltung mit Tausenden Besucherinnen und Besucher ein sinnvolles Mehrwegsystem möglich ist.” Lobend erwähnt sie auch, dass es auf dem Gelände mehrere Stationen zum Wiederauffüllen von Trinkflaschen gebe, um so Plastikmüll zu sparen.

Streng geprüfte AusstellerInnen

Alle Ausstellenden, egal ob langjährige Pionierin oder innovativer Newcomer, werden von unabhängigen Expertinnen und Experten nach strengen Kriterien überprüft und ausgewählt – heuer haben etwa 20 Prozent der Anmeldungen diese Überprüfung nicht geschafft. So ist sichergestellt, dass die Besucherinnen und Besucher wirklich mit gutem Gewissen einkaufen können. “Wir Trägerorganisationen der WearFair +mehr  – Südwind, GLOBAL 2000 und das Klimabündnis – setzen uns für eine Verbesserung der politischen und damit auch wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein”, betont Konrad Rehling, Geschäftsführer von Südwind. “Mit der WearFair +mehr  möchten wir allen Menschen eine Alternative bieten, die Teil einer positiven Veränderung sein wollen. Unsere strengen ökologischen und sozialen Prüfkriterien schaffen Mehrwert: für Konsumentinnen, aber auch für jene, die die Produkte herstellen. So können wir ein gutes Einkaufen für alle ermöglichen.”

Trägerorganisationen, Unterstützerinnen und Unterstützer

Die WearFair+mehr findet seit dem Jahr 2008 jährlich in Linz statt. Veranstaltet wird sie vom gleichnamigen gemeinnützigen Verein, der von Südwind, GLOBAL 2000 und dem Klimabündnis getragen wird.

Die Messe wird vom Land Oberösterreich – LR Stefan Kaineder, Sonnentor, PYUA und vielen anderen engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern gefördert. Eine vollständige Liste der Sponsorinnen und Sponsoren sowie Förderinnen und Förderern finden Sie auf der Website www.wearfair.at. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung!

Öffnungszeiten

  • Freitag, 2. Oktober: 14:00 bis 19:00 Uhr
  • Samstag, 3. Oktober: 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Sonntag, 4. Oktober: 10:00 bis 18:00 Uhr

Eintrittspreise

ermäßigte Tickets:

AK Leistungskarte | OÖ Familienkarte | StudentInnenausweis | Arbeitslosenausweis | Zivildienstabzeichen | Pensionistenausweis | Aktivpass | Behindertenpass | OÖN Card | 4youCard | European Youth Card | Zero Waste Card | Linz-Card – eine Karte für die ganze Stadt

Bildmaterial und Logos

Fotos und Logos zum Download finden Sie auf www.wearfair.at/presse
Alle Informationen zur Messe finden Sie auf www.wearfair.at

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