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Presseaussendung

Tierschutz und Klimaschutz gehen Hand in Hand – transparente Kennzeichnung stärkt KonsumentInnen und verbessert Haltungsbedingungen

Die Agrarindustrie hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem regelrechten Klimakiller entwickelt. Dabei ist der Agrarsektor nicht nur verantwortlich für einen gewaltigen Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen, sondern auch für das Zurückdrängen der Artenvielfalt sowie schlechte Haltungsbedingungen in den Tierfabriken. Dass es auch völlig anders gehen kann, haben sich Tierschutzminister Wolfgang Mückstein und Klimalandesrat Stefan Kaineder am Köglerhof von Klaus Bauernfeind in Gramastetten zeigen lassen. Als 100 Prozent biozertifizierter Biobetrieb nimmt der Köglerhof eine Vorreiterrolle in Sachen Tierwohl und Biogastronomie im Mühlviertel ein.

Klimalandesrat Stefan Kaineder möchte eine Agrarwende einleiten. Weg von billigst und unter schlechtesten Tierschutzstandards produzierten und tausende Kilometer transportierten Lebensmitteln hin in Richtung nachhaltiger und biologischer Landwirtschaft, die regionale Wertschöpfungsketten in Gang setzt und wieder Arbeitsplätze im Agrarsektor schaffen kann. Die Industrialiserung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten hat vielen Landwirt/innen die Existenz genommen. Das Gemüse, das wir direkt vom Gemüsebetrieb nebenan kaufen, sichert dessen Lebensgrundlage. Die Milch- und Fleischprodukte unserer OÖ Landwirte müssen nur kurze Strecken transportiert werden und haben höchste Qualität. Wenn wir unsere regionalen Wertschöpfungsketten wieder stärken, können wir klimaschonender produzieren sowie konsumieren und wir schaffen und sichern langfristig wichtige Arbeitsplätze. Damit uns dies gelingen kann, ist eine transparente Herkunftskennzeichnung unserer Lebensmittel unabdingbar. Die KonsumentInnen bekommen damit bessere Entscheidungsgrundlagen in die Hand und greifen vermehrt zu regional produzierten und nachhaltigen Lebensmitteln“, ist Klimalandesrat Stefan Kaineder überzeugt.

Tierschutzminister Wolfgang Mückstein: „Qualität, Umweltschutz und Tierwohl sind mir, wie der überwiegenden Mehrheit der Menschen in Österreich, wichtige Anliegen. Damit die Konsumentinnen und Konsumenten eine bewusste Kaufentscheidung treffen können, braucht es mehr Transparenz. Hierfür hat mein Haus, als einen wichtigen Schritt, entsprechende Vorschläge für die Herkunftskennzeichnung erarbeitet. Es liegt jetzt am Regierungspartner, wann wir diese Initiativen gemeinsam nach Brüssel übermitteln können. Für mehr Nachhaltigkeit und Tierwohl in der Lebensmittelkette brauchen wir jedoch nicht nur eine Verhaltensänderung der Konsumentinnen und Konsumenten, sondern auch bei den Produzierenden. Hier ist für mich ein Ausstieg aus der Praxis des Vollspaltenbodens unabdingbar.“

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