Oberösterreich trocknet aus – Auswertung der Niederschlagsdaten zeigt verheerendes Bild
Presseaussendung
Oberösterreich trocknet aus – Auswertung der Niederschlagsdaten aus den Monaten März und April zeigt verheerendes Bild
Der März brachte 26 Prozent weniger Regen als üblich, der April sogar noch weniger: 38 Prozent unter dem langjährigen Mittelwert. An einzelnen Messstellen fielen sogar weniger als 15 Prozent des normalen Niederschlags.
Die Auswertung der Niederschlagsdaten für März und April zeichnet ein klares Bild: Oberösterreich steckt mitten in einer Frühjahrs-Trockenheit, die weit über normale Schwankungen hinausgeht. In Auftrag von Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder wurden nun die aktuellen Messdaten ausgewertet.
Kaineder warnt vor den Folgen, die bereits jetzt spürbar sind und sich in den kommenden Wochen weiter verschärfen könnten: „Das sind keine Ausreißer mehr, das ist ein Muster. Wenn zwei Monate hintereinander so wenig Regen fällt, dann ist das kein Zufall, das ist der menschengemachte Klimawandel, den wir in Oberösterreich direkt spüren.“
Vor allem die Landwirtschaft, aber auch die Trinkwasserversorger spüren die extreme Trockenheit deutlich, außerdem steigt die Gefahr von Waldbränden in Oberösterreich. Gerade im Frühling ist Regen essenziell für die Vegetation und die heimischen Felder.
Für Kaineder sind die Zahlen ein weiterer Beweis dafür, dass Klimaschutz kein Luxusthema ist, sondern eine Frage der Sicherung unserer Lebensgrundlagen: „Wir reden nicht über abstrakte, ferne Zukunftsszenarien. Wir reden über unsere Felder, unser Wasser, unsere Wälder. Klimaschutz ist Heimatschutz.“