Oberösterreich muss hitzefit werden – aktuelle Drohnenaufnahmen zeigen die positiven Auswirkungen von Entsiegelung und Begrünung

Presseaussendung

Oberösterreich muss hitzefit werden – aktuelle Drohnenaufnahmen zeigen die positiven Auswirkungen von Entsiegelung und Begrünung

Die aktuelle Hitzewelle zeigt, was viele Menschen gerade am eigenen Körper spüren: Asphalt und Beton heizen unsere Orte massiv auf. Neue Drohnenaufnahmen aus Oberösterreich machen den Unterschied sichtbar – dort, wo Flächen entsiegelt und Bäume gepflanzt wurden, liegen die Temperaturen teilweise um bis zu 30 Grad Celsius niedriger als nur wenige Meter daneben.

Die Hitze trifft Oberösterreich immer häufiger und intensiver. Vor allem dicht verbaute Plätze, Parkflächen oder Straßen speichern die Wärme und geben sie bis spät in die Nacht wieder ab. Das belastet die Gesundheit, verschlechtert den Schlaf und macht den Alltag für viele Menschen anstrengender.

Aktuelle Drohnenaufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie viel Begrünung bewirken kann: Wo Bäume Schatten spenden und versiegelte Flächen aufgebrochen wurden, bleibt die Umgebung deutlich kühler. Teilweise messen die Wärmebilder Temperaturunterschiede von bis zu 30 Grad Celsius – obwohl zwischen den Flächen oft nur wenige Meter liegen.

„Hitze ist mitten in unserem Alltag angekommen. Jeder Baum, jede entsiegelte Fläche und jeder Quadratmeter Grün macht unsere Gemeinden lebenswerter. Wer heute in Schatten investiert, schützt die Gesundheit der Menschen“, betont LR Stefan Kaineder.

Weniger Beton, mehr Lebensqualität
Genau deshalb unterstützt das Umwelt- und Klima-Ressort des Landes Oberösterreich Gemeinden bei Maßnahmen zur Entsiegelung und Begrünung. Wo Asphalt verschwindet, kann Regen wieder versickern. Wo Bäume wachsen, entsteht Schatten und die Umgebung kühlt sich spürbar ab. Davon profitieren nicht nur Menschen an heißen Tagen. Begrünte Plätze laden zum Verweilen ein, verbessern die Luftqualität und helfen dabei, unsere Orte an die Folgen der Klimakrise anzupassen.„Es geht nicht um Luxus, sondern um Lebensqualität. Niemand möchte im Hochsommer über glühenden Asphalt gehen oder auf einem aufgeheizten Dorfplatz sitzen. Wir können unsere Orte kühler und schöner machen – und genau dabei unterstützen wir unsere Gemeinden“, so Kaineder.