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Presseaussendung

Oberösterreichisches Fleischverarbeitungsunternehmen setzt neue Maßstäbe bei der Herkunftskennzeichnung

Der Trend zu bewusstem, regionalem und nachhaltigem Konsum ist ungebrochen. Nicht erst seit der Corona-Epidemie fällt die Wahl der Menschen immer öfter auf heimische Produkte. Damit Konsument/innen eine Auswahl treffen können, braucht es aber Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln. Der Fleischverarbeitungsbetrieb Gourmetfein in Michaelnbach im Bezirk Grieskirchen setzt seit sechs Jahren auf eine durchgängige Herkunftskennzeichnung von deren Mastbetriebspartner/innen bis zum Teller der Konsument/innen. „Eine bessere Herkunftskennzeichnung ist ein Gewinn für alle. Die Konsumentinnen und Konsumenten bekommen bessere Entscheidungsgrundlagen zur Hand und greifen vermehrt zu regional produzierten und nachhaltigen Lebensmitteln. Damit schonen wir das Klima und wir sichern die Zukunft unserer regionalen Landwirtschaft“, so Landesrat Stefan Kaineder.

Um sich ein genaues Bild über das innovative Herkunftskennzeichnungskonzept von Gourmetfein von zu machen, besuchte Landesrat Stefan Kaineder gemeinsam mit dem Umwelt- und Tierschutzaktivisten und Gründer der Initiative „oekoreich“ Sebastian Bohrn Mena den Partnermastbetrieb der Familie Holzinger in Prambachkirchen. „Man merkt den Tieren hier an, dass es ihnen gut geht. Das ist meiner Erfahrung nach auch den Konsumentinnen und Konsumenten sehr wichtig“, sind sich Landesrat Stefan Kaineder und Sebastian Bohrn Mena einig. Die Familie Holzinger ist aktuell einer von 46 Partner-Bauernhöfen von Gourmetfein, die nach strengen Vorgaben gentechnikfrei ihre Schweine mästen. Außerdem gibt Gourmetfein vor, dass die Tiere innerhalb von kurzer Zeit vom Mastbetrieb zum Verarbeitungsbetrieb transportiert werden müssen – Vorgabe sind 30 bis maximal 60 Minuten lange Tiertransporte.

Gourmetfein ist das einzige fleischverarbeitende Unternehmen Österreichs, das die rein österreichische Herkunft seiner Rohstoffe mit einer eidesstattlichen Erklärung garantiert und gibt darüber hinaus sogar die jeweiligen Herkunftsbauernhöfe der Tiere auf den Etiketten seiner Produkte an.

Landesrat Stefan Kaineder: „Es ist klar, dass wir beim Thema Fleischproduktion und Fleischkonsum eine neue Richtung einschlagen müssen. Ziel ist: weniger Fleisch, dafür in besserer Qualität und nach strengen Tierwohlvorgaben. Am Ende des Weges sollten wir eine biologische und nachhaltige Landwirtschaft in Österreich anstreben. Der erste Schritt auf diesem Weg ist die Herkunftskennzeichnung und durchgehende Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln.“

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