Milliardenschäden durch Klimakrise: Klimaschutz müsste oberste Priorität werden
Presseaussendung
Milliardenschäden durch Klimakrise: Klimaschutz müsste oberste Priorität werden….
….aber Bund macht Klimagesetz ohne Schutz und in OÖ wird das schwarz-blaue Versagen noch ein Jahr dauern – dann muss es eine Zäsur geben
„Die Folgen der Klimakrise kosten Milliarden. Das ist im Grunde keine Überraschung, sondern eine Bestätigung aller Warnungen und Befürchtungen. Zu wenig Klimaschutz ist teurer als alle Klimaschutzmaßnahmen. Ignoranz und Relativierung durch die verantwortliche Politik vernichten mehr Steuergeld als effektives Gegensteuern. Und das ist der Anfang, die Folgen werden noch viel heftiger. Aber wir haben ein Klimagesetz des Bundes ohne Schutz und hier in Oberösterreich eine Koalition, für die Klimaschutz ohnehin nur Ballast ist. Da sind keine guten Aussichten. Die Botschaft kann nur sein: Setzt endlich die richtigen Prioritäten, macht endlich Klimaschutz mit Wirkung“, reagiert der Grüne Landessprecher LR Stefan Kaineder auf die aktuelle COIN.2.0-Studie unter der Leitung der Uni Graz.
Es ist kaum anzunehmen, dass auch auf die Mega-Schadenssummen eine Reaktion der verantwortlichen Politik gibt. „Wenn, dann so wie immer nach Hochwässern und Hitzesommern. Dann kommen die Versprechungen, am Ende passiert aber fast nix. Die FPÖ hier im Land tut ohnehin nichts anderes als die Klimakrise wegzuschweigen und Windräder zu verhindern. Die ÖVP fügt sich seit Jahren den Blauen und nimmt auch für unser Bundesland massive Kosten durch die Klimakrise in Kauf. Stapelweise wurden unsere Forderung und Anträge für echten Klimaschutz abgelehnt“, betont Kaineder.
Kaineder: „Diese Koalition versagt beim Klimaschutz und wird das noch ein Jahr machen. Da wird sich nichts mehr ändern. Dann muss eine Zäsur kommen, die den Weg frei macht für Klimaschutz im Land, für Windräder und alles, was nötig ist, um der Klimakrise entgegenzutreten“.