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Presseaussendung

Hochwasserkatastrophe von 2002 jährt sich heuer zum 20. Mal – Kaineder besichtigt Schutzwasserbauten in Schwertberg

Zwei dicht aufeinanderfolgende Starkregenereignisse im August des Jahres 2002 führten in ganz Österreich zu großen Überflutungen mit einem Gesamtschaden von knapp 3 Milliarden Euro. Oberösterreich und hier hauptsächlich das Mühlviertel waren von dieser Jahrhundertflut am stärksten betroffen. Die mitunter größten Schäden entstanden in der Gemeinde Schwertberg aufgrund der über die Ufer getretenen Aist. Alleine in der über 5000 Einwohner/innen-Gemeinde im unteren Mühlviertel führten die gewaltigen Überflutungen zu enormen menschlichen Leid und Schäden in der Höhe von 400 Millionen Euro. Nach der Hochwasserkatastrophe wurde das größte Schutzprogramm der Landesgeschichte gestartet. Alleine in Schwertberg wurden rund 10 Millionen Euro für Hochwasserschutzbauten investiert. Gemeinsam mit dem Chef des Gewässerbezirkes Linz und Wasserbauexperten, DI Franz Gillinger, besichtigte Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder wichtige Schutzbauten und ließ sich über Funktion und Wirkung der Einrichtungen sowie über künftige Projekte berichten. „Erinnert man sich an die vielen Einzelschicksale all jener, die vom Jahrhunderthochwasser und seinen verheerenden Folgen betroffen waren, scheint es, als wäre es erst gestern gewesen. Es ist aber gewaltig, was hier in den letzten Jahren in Bewegung gesetzt wurde, um die Bevölkerung vor den Gefahren von Überflutungen und Hochwasser zu schützen. Wir wissen, dass mit der Klimakrise auch die Intensität und Häufigkeit von Starkregenereignissen zunehmen werden. Daher werden wir weiter an dem Ausbau arbeiten und darauf achten, die Maßnahmen in der Abwägung von größtmöglichem Schutz und naturnaher Gestaltung und Verbesserung der Gewässerökologie umzusetzen“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder. 

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