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Bodenschutz ist Klimaschutz und umgekehrt – Begutachtung für Raumordnungsgesetz Novelle gestartet

Presseaussendung

(LK) Der Boden und seine Funktionen sind die wichtigste Grundlage, wenn wir über unseren Lebensraum und unser Klima sprechen. Gesunde Böden bilden die Lebensgrundlage für Pflanzen und Tiere sowie uns Menschen. Sie sind die Basis für die Produktion von Lebens-, Futtermitteln und Rohstoffen. Böden sorgen für sauberes Trinkwasser, tragen zum Hochwasserschutz bei und speichern große Mengen an Kohlenstoffdioxid.

Aus diesem Grund sollen Bürger/innen, wichtige Akteure wie Gemeinden und gerade junge Menschen zum Thema Boden informiert und zu einem nachhaltigen Umgang mit unseren Böden angeregt werden. Als eine der Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung wird das Bodenbündnis OÖ in Kooperation mit dem Umweltressort als Schwerpunkt für das Jahr 2020 verstärkt auch auf Betriebe zugehen.

Landesrat Stefan Kaineder: „Bodenschutz ist Klimaschutz und umgekehrt. Intakte Lebensräume gibt es nur auf vielfältigen, gesunden Böden. Oft wird aber dem Boden erst als Baugrund ein entsprechender Wert beigemessen und hier müssen wir Bewusstsein und entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Mit Schulworkshops, Seminaren zur bodenkundlichen Baubegleitung, dem Werkzeug der Bodenfunktionskarten und dem erfolgreichen Projekt Bienenfreundliche Gemeinden leistet das Umweltressort gemeinsam mit dem Bodenbündnis OÖ hervorragende Arbeit.“

Die Raumordnung ist das zentrale Instrument, um der Flächenversiegelung entgegenzuwirken. Aktuell wurde der Entwurf der Raumordnungsgesetz-Novelle zur Begutachtung vorgelegt. Unser Boden ist aber nicht nur durch die ungebremste Versiegelung bedroht, auch der Klimawandel wirkt sich auf die Qualität unserer Böden aus – mit teils drastischen Folgen für die Landwirtschaft und unsere Ernährungssicherung.

Landesrat Stefan Kaineder: „Als meinen politischen Auftrag sehe ich es, mich für eine verantwortungsvolle regionale Bodenpolitik einzusetzen. Die Novelle des Raumordnungsgesetzes gibt uns die Chance für einen Kurswechsel, um die dringend nötigen Maßnahmen zu verankern. Es gilt eine Trendwende im Flächenverbrauch einzuleiten, jede weitere Zerstörung von Böden zu verhindern und unsere wertvollen Böden und Grünräume zu sichern.“

Oberösterreich ist bereits Vorreiter im Bundesländervergleich, da sich die Ressorts für Umwelt und Wirtschaft als gemeinsames Ziel das Recycling von Brachflächen zum Ziel gesetzt haben. So sollen ehemalige Altlastflächen und sonstige gewerbliche Brachflächen vorrangig einer weiteren Nutzung zugeführt werden, bevor wertvolles Grünland verbaut wird.

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