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Presseaussendung

Arbeitsbesuch bei AMAG– Österreichische Metallindustrie am Weg zur Klimaneutralität – über fünf Milliarden Euro Transformationsturbo für nachhaltige Produktionsprozesse

Die Herausforderung, die gesamte Gesellschaft hin zu Klimaneutralität zu bringen, ist die wahrscheinlich Größte in der Menschheitsgeschichte. Für viele Problemstellungen gibt es bereits schon technische Lösungen, wie der CO2-Ausstoß in einzelnen Sektoren gesenkt werden kann, wie etwa in der Mobilität oder etwa bei der Raumwärme, die bereits einem starken Wandel unterworfen sind. Die Bundesregierung und allem voran die Klimaschutzministerin verstärken die Entwicklungen mit zielgerichteten Förderprogrammen und Fördersummen in nie dagewesenen Höhen.

Wo es in vielen Sektoren schon die technischen Lösungen zum Senken der CO2-Emissionen gibt, ist vor allem die Industrie gefordert, ihre hochenergetischen und meist auf Gas basierenden Prozesse umzustellen. Die großen oberösterreichischen Metallindustriebetriebe wie die voestalpine oder die AMAG haben längst umfangreiche Forschungsprogramme laufen und bereits konkrete Pläne und Ziele, wie sie ihre Prozesse am Weg zur Klimaneutralität umstellen und damit zu weltweiten Vorreiter/innen werden wollen.

Der AMAG-Plan sieht eine stufenweise Umstellung Erdgas-befeuerter Anlagen auf klimaneutrale Betriebsweise vor. Mit diesem Plan wird es möglich sein, bis 2030 das absolute Niveau der Emissionen trotz einer deutlichen Mengensteigerung auf dem aktuellen Niveau zu halten und bis 2050 auch absolut auf null CO2-Emissionen zu kommen.

Beim heutigen Besuch von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und Landesrat Stefan Kaineder bei der AMAG in Ranshofen, war zentrales Thema die Herausforderung der Transformation der wesentlichsten Prozesse zur Aluminiumerzeugung.

„Wir bauen unsere Industrie klimaneutral um. Das ist eine große Aufgabe – aber auch ein wichtiger Baustein zum Schutz unseres Klimas. Damit das gelingt, stellt die Bundesregierung in den kommenden Jahren über fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Dazu braucht es aber auch innovative Unternehmen, die zeigen wie es geht. Danke für den Einblick in die klimafreundliche Zukunft der Metallproduktion in Österreich“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Damit den Unternehmen diese gewaltige Herausforderung gelingen kann, sind entsprechende politische Rahmenbedingungen die Voraussetzung. Zu diesem Zweck wurde vor wenigen Wochen von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler mit der „Klima- und Transformationsoffensive“ das größte Industrieförderprogramm in der Geschichte auf den Weg gebracht. Damit werden den Betrieben 5,1, Milliarden Euro bis 2030 für die Transformation, also den Umstieg auf klimafreundliche Produktionsanlagen zur Verfügung, der Energieeinsparung und Energieeffizienzmaßnahmen zur Verfügung gestellt.

„Das ist vor allem für das Industrie- und Wirtschaftsland Oberösterreich eine wichtige Nachricht. Ich weiß von den CEOs unserer großen am Weltmarkt operierenden Industriebetriebe, dass die klimaneutrale Transformation die größte Herausforderung, aber auch die größte Chance sein wird. Mit diesen enormen Fördersummen zur Umstellung der Produktionsprozesse möchten wir unseren bedeutenden Industriebetrieben einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen. Ich war und bin überzeugt davon, dass mit der Innovationskraft unserer Unternehmen und den richtigen Rahmen- und Förderungsbedingungen der Umbau in die CO2-neutrale Zukunft möglich wird“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

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