Aktuelle Hitzewelle zeigt: Bundesregierung muss Klima-Milliarde für Hitzeschutz bereitstellen

Presseaussendung

Aktuelle Hitzewelle zeigt: Bundesregierung muss Klima-Milliarde für Hitzeschutz bereitstellen

In Oberösterreich hat die Hitze längst ein neues Niveau erreicht: Die Zahl der Tage über 30 Grad hat sich in den Tieflagen mehr als verdoppelt. In extremen Jahren gibt es bereits mehr als 40 Hitzetage. Tendenz weiter steigend. Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder fordert deshalb eine Klimaanpassungs-Milliarde von der Bundesregierung, damit Pflegeheime, Krankenhäuser und Schulen rasch hitzefit werden.

Ganz Oberösterreich ächzt unter der derzeitigen Hitzewelle. Sie trifft die Oma im Pflegeheim, das Kind im Klassenzimmer und die Patientin im Krankenhaus. Wir müssen hier schnell ansetzen und mit Dämmung und Gebäudekühlung für Aufatmen sorgen“, fordert Kaineder eine sofortige Bereitsstellung von Mitteln des Bundes für die Klimaanpassung für Heime, Spitäler und Schulen, die zuallererst Schutz brauchen.

Viele Gebäude heizen sich tagsüber stark auf und kühlen in der Nacht kaum mehr ab. Gerade dort, wo Kinder lernen, Menschen gesund werden und ältere Menschen betreut werden, darf Hitze nicht zum Risiko werden. Kaineder fordert daher Geld vom Bund für bessere Dämmung, Beschattung, kühlere Räume, begrünte Flächen und moderne Kühlung dort, wo sie nötig ist.

Niemand soll bei 30 Grad im Klassenzimmer sitzen. Niemand soll im Pflegebett unter Tropennächten leiden. Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz und der Bund muss jetzt liefern und wir brauchen jährlich ein Milliarde für Hitzeschutzmaßnahmen“, so Kaineder.