Landesrat Kainer: „Wer jetzt kürzt, gefährdet Österreichs Zukunft“
Presseaussendung
LR Kaineder reagiert auf Alarmruf der Klimaforschung: „Wer jetzt kürzt, gefährdet Österreichs Zukunft“
Ein offener Brief von 660 Wissenschafter:innen des Climate Change Centre Austria (CCCA) an die politischen Verantwortlichen in Österreich ist ein deutlicher Weckruf. „Wenn sich die Wissenschaft öffentlich zu Wort meldet und vor einer schleichenden Aushöhlung der Klimapolitik warnt, dann ist das ein Alarmsignal, das man nicht ignorieren darf“, erklärt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.
Die im Schreiben angesprochenen Budgetkürzungen, Verzögerungen und Prioritätenverschiebungen seien keine bloßen Verwaltungsfragen, sondern eine politische Richtungsentscheidung. „Während Extremwetterereignisse zunehmen und die volkswirtschaftlichen Schäden steigen, wird ausgerechnet bei Forschung, Vorsorge und Anpassung der Rotstift angesetzt. Das ist keine Sparsamkeit – das ist klimapolitische Verantwortungslosigkeit.“
Besonders besorgniserregend sei, dass Klimaforschung und sozial-ökologische Transformationsforschung zunehmend als verzichtbar dargestellt würden. „Wissenschaftsbasierte Politik ist kein Luxus. Sie ist die Grundlage für Sicherheit, Wohlstand und stabile Lebensbedingungen in unserem Land.“ „Österreich darf nicht denselben Fehler machen wie andere Staaten, die Klimaschutz aus kurzfristigem Kalkül zurückfahren. Wer heute Forschung und Prävention schwächt, zahlt morgen mit höheren Schäden, höheren Kosten und wachsender Unsicherheit“, so Kaineder abschließend.