Windpark Spörbichl in Windhaag zeigt seit fast 30 Jahren, wie Windkraft funktioniert

Presseaussendung

Windpark Spörbichl in Windhaag zeigt seit fast 30 Jahren, wie Windkraft funktioniert – neue geplante Anlagen bringen 20-fache Leistung 

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder hat den Windpark Spörbichl in Windhaag bei Freistadt besucht und sich mit Bürgermeister Martin Kapeller, Norbert Miesenberger sowie Andreas Reichl, Geschäftsführer von Sternwind und Projektant der geplanten neuen Windkraftanlagen in Windhaag, ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen mit beinahe drei Jahrzehnten Windkraft vor Ort und die Pläne für drei neue Windenergieanlagen in der windreichen Gemeinde im Norden Oberösterreichs. 

Seit November 1999 liefern die beiden Windräder am Spörbichl Strom. Die beiden Anlagen verfügen gemeinsam über eine Leistung von 1,32 Megawatt. Nun plant Sternwind in Windhaag drei neue Windenergieanlagen mit insgesamt bis zu 23,4 Megawatt Leistung. Der UVP-Genehmigungsantrag wird erwartet.

„Es ist schon ein starkes Bild. Hier drehen sich seit fast 30 Jahren die Windräder im böhmischen Wind und am Horizont sieht man die Kühltürme von Temelín. Gerade hier in Windhaag haben viele Menschen früh verstanden, dass wir unsere Energieversorgung selbst in die Hand nehmen müssen. Die große Akzeptanz für Windkraft in der Region ist über Jahrzehnte gewachsen“, freut sich Kaineder.

Besonders bedankt sich Kaineder bei Bürgermeister Martin Kapeller für dessen offene Haltung in der Diskussion um die neuen Anlagen: „Martin Kapeller hat sich in dieser Debatte nie versteckt, sondern Verantwortung übernommen und die Diskussion in seiner Gemeinde offen geführt. Genau diesen Dialog braucht es bei der Energiewende.“

Mit Umsetzung der drei geplanten Anlagen wird sich die installierte Windkraftleistung in Windhaag um nahezu das zwanzigfache steigern.