Oberösterreich braucht Strom statt Achleitners Zick-Zack-Kurs 

Presseaussendung

Landesrat Achleitners Windkraft-Chaos wird zum Bremsklotz 

Oberösterreich braucht Strom statt Achleitners Zick-Zack-Kurs 

Landesrat Achleitner fährt in der Windkraftfrage weiter Zickzack. Erst fliegt der Sternwald aus den Beschleunigungsgebieten, jetzt soll er plötzlich doch wieder hinein. Für die Menschen in Oberösterreich ist das kein Plan für günstigen Strom, sondern ein Schlinger- und Stolperkurs, der Gemeinden, Betriebe und das ganze Land ausbremst.

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder kritisiert, dass Achleitner seine eigene Energiepolitik im Wochentakt neu erfindet. Wer zuerst den Sternwald streicht und kurz darauf wieder aufnehmen will, sorgt nicht für Klarheit, sondern für Verunsicherung im ganzen Land. Zudem soll das größte Windkraftprojekt in OÖ mit Sandl nach Achleitner noch immer verboten werden. Sandl liegt nur wenige Kilometer entfernt vom Sternwald.

Wenn Achleitner jetzt erklärt, der Sternwald sei kein Natura-2000-Gebiet und kein national ausgewiesenes Schutzgebiet, dann stellt sich eine ganz einfache Frage: Warum merkt er das erst nach dem nächsten Rückzieher? Wer heute so und morgen anders arbeitet, hat keinen klaren Kurs. So führt man kein Energieland, so produziert man Chaos. Und ich erinnere, dass wir in Sandl auch kein Natura-2000-Gebiet oder anderes ausgewiesenes Schutzgebiet haben“, stellt Kaineder klar.

 Für Kaineder ist klar: Dieses Hin und Her hat längst Folgen. Während in der Landesregierung über Zonen gestritten wird, warten Gemeinden auf Verlässlichkeit, Betriebe auf planbare Energiepreise und Familien auf Entlastung. „Dieses Zonenchaos kostet Oberösterreich Zeit, Vertrauen und am Ende auch viel Geld. Während Achleitner herumlaviert, kommt kein einziges zusätzliches Windrad schneller ins Netz. So verspielt man günstigen erneuerbaren Strom und genau den brauchen wir für unsere Betriebe, für sichere Jobs und für leistbare Energie im Alltag“, so Kaineder.

 „Ich kann nur noch einmal betonen: Die Energieagenden in dieser Landesregierung brauchen neue Verantwortung. Ich stehe Landeshauptmann Stelzer jederzeit zur Verfügung, damit wir endlich günstigen erneuerbaren Strom in Oberösterreich ins Netz bringen. Die Menschen haben sich Lösungen verdient und keine Dauerbaustelle im Energieressort“, sagt Kaineder.